Welcome@Socio-cultural Research


Wir erforschen die vielfältigen Dimensionen des Alltagsbewusstseins und Alltagshandelns sowie damit zusammenhängende Veränderungsprozesse. Hierzu bieten wir Dienstleistungen im Bereich der qualitativen und quantitativen empirischen Sozialforschung sowie auf den Forschungsergebnissen aufbauende Beratung an.

Unsere inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte sind Politik-, Arbeitsmarkt- und Ökologieforschung sowie Studien zu Wohnen und Stadtentwicklung, Ernährung, Mobilität und Energieversorgung. Besondere methodische Kompetenzen bestehen in der Lebensstil-, Milieu- und Wertewandel-forschung.

2010 hat sociodimensions einen eigenen Ansatz zur Identifikation und Beschreibung sozialer Milieus vorgestellt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Insbesondere in der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung wird dieses Milieumodell in qualitativen wie quantitativen Studien vielfach angewandt.


Mehr Informationen zum Modell Sozialer Milieus von sociodimensions.



sociodimensions ist Mitglied im Bundesverband deutscher Markt- und Sozialforscher (BVM) und bei ESOMAR (dem Weltverband empirischer Markt- und Sozialforscher) und durch diese Mitgliedschaften den von diesen Verbänden gesetzten Qualitäts- und Datenschutzstandards verpflichtet.

Unser Leistungsspektrum umfasst

  • Qualitative und quantitative Sozial- und Marktforschung
  • Wertewandel-, Trend- und Milieuforschung
  • Expertisen zu Zielgruppen und gesellschaftlichen Entwicklungen
  • International vergleichende Studien
  • Innovationsmanagement und Zukunftsszenarien
  • Studien zur Alltagsästhetik und semiologische Analysen


Aktuelles

Soziokultureller Wandel? Auf der Suche nach Leitbildern zwischen Luxus und Nachhaltigkeit



Öffentlicher Vortrag von Michael Schipperges
beim Studium Generale der Universität Heidelberg
am 09.12.2019 (Aula der Neuen Universität, 19:30 Uhr)

Der so genannte Erdüberlastungstag fiel im Jahr 2019
auf den 29 Juli. Eine Steigerung des Ressourcen-verbrauchs lässt sich auf einer begrenzten Erde also
nicht unbegrenzt fortsetzen. Eine Transformation zu
einer nachhaltigen Lebens- und Produktionsweise ist
notwendig. Verzicht – in welcher Form auch immer –
wird unverzichtbar. Was aber bedeutet das für Lebensqualität, Spaß und Luxus?

Der Vortrag setzt sich mit verschiedenen Antworten
auf diese Fragen auseinander. Unter anderem
werden unterschiedliche Zukunftsszenarien, die eine „ressourcenleichte“ Gesellschaft beschreiben und soziokulturelle Trends, die zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können, diskutiert.
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#umwelt.werkstatt

des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit



Beitrag von Michael Schipperges zur Session Nachhaltiger Konsum am 05. 12.2019 in Berlin
Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz sind Megatrends, die die kommenden Jahrzehnte prägen werden. Daher muss auch die Digitalisierung nachhaltig ausgestaltet werden.
Im Dialog mit Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
eine umweltpolitische Digitalagenda vorschlagen. Michael Schipperges wird als Experte für nachhaltigen Konsum
an der Werkstatt teilnehmen. Der Prozess wird von Ernst & Young, dem Wuppertal Institut und der Agentur Zum Goldenen Hirschen organisiert.

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Narrative einer erfolgreichen Transformation

zu einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland




Das Projekt beabsichtigt, Narrative zu entwickeln, die zu einer erfolgreichen Transformation zu einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Deutschland beitragen, indem sie sukzessive ins kollektive Selbstverständnis der deutschen Bevölkerung übergehen und dort zu veränderten Verhal-tens- und Wertemustern führen. Neben den Narrativen selbst werden geeignete kommunikative Mittel (Wimmelbild, Film, Veranstaltungen) zu ihrer Verbreitung erarbeitet und evaluiert. Es wird im Auftrag des Umweltbundesamts im Zeitraum von 2019 bis 2023 durchgeführt. Projektpartner sind Z_punkt, The Foresight Company, MediaCompany, Consideo und sociodimensions.


Zukunft? Jugend fragen!

Einstellungen junger Menschen
zu Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung



Das Projekt „Zukunft? Jugend fragen!“ erarbeitet eine Bestandsaufnahme zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der 14- bis 22-Jährigen und ihrem Leben in der Stadt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB) gemeinsam mit dem IÖW, Holzhauerei und Multiplicities durchgeführt. Jugendliche waren dabei durchgängig an der Konzeption und Auswertung der Studie beteiligt. Die Ergebnisse wurden am 25. Januar 2018 auf einer Jugendkonferenz im betahaus in Berlin vorgestellt und mit der Zielgruppe diskutiert.
Zur Pressemeldung
Zur kompletten Studie als Download


Umweltbewusstsein
in Deutschland 2018

inklusive Zeitreihenanalysen, Indikatorenentwicklung und Jugendstudie




Wie schon die Vorgängerstudien 2014 und 2016 wird auch 2018 das Projekt für das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt wieder vom IÖW gemeinsam mit Holzhauerei und sociodimensions durchgeführt. Der Umfang wurde um ausführliche Analysen der Entwick-lung des Umweltbewusstsein und Umweltverhaltens im Zeitverlauf, die Entwicklung von Kennziffern zur langfristigen Erfassung von Umweltbewusstsein und eine eigenständige, partitizipative Jugendstudie erweitert.


Trendradar Ressourcenpolitik

Sozioökonomische und soziokulturelle
Potenziale zur Ressourcenschonung



Das Forschungsvorhaben will gesellschaftliche Trends erfassen, diese bezüglich ihres Potentials zur Ressourcenschonung bewerten. Dabei kommen neben der Trendanalyse auch Ansätze der empirischen Milieuforschung sowie Expert*innen-Interviews, Workshops, Fokusgruppen und Online Communities zum Einsatz. Das Projekt wird vom Ecologic Institut geleitet und in Zusammenarbeit mit dem IZT und sociodimensions durchgeführt. sociodimensions ist dabei für die sozialwissenschaftlich-empirischen Erhebungen verantwortlich. Es wird vom Umweltbundesamt gefördert.


Neue Allianzen für Nachhaltigkeit

Kooperationsperspektiven mit Gewerkschaften und Sozialverbänden



Das Projekt „Neue Allianzen für Nachhaltigkeitspolitik“ zielt darauf ab, Synergiepotenziale zwischen umweltpolitischen Akteuren, Gewerkschaften sowie Wohlfahrts- und Sozialverbänden auszuloten und Kooperationsstrategien sowohl konzeptionell wie auch exemplarisch in der Praxis zu entwickeln. Die Heterogenität ihrer Interessen, Weltsichten, Funktionslogiken und Leistungserwartungen soll besser verstanden werden, um von hier aus die Bedingungen für kooperative Praktiken herauszuarbeiten.

Das Projekt wird vom IÖW geleitet und in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) der Freien Universität Berlin, kommunikation@arbeit und sociodimensions durchgeführt. Es wird vom Umweltbundesamt gefördert.